Bali`s Vulkane im Überblick

Indonesien ist von zahlreichen schönen Vulkane gezeichnet, die das gesamte Landschaftsbild bestimmen. Manche davon sind vor vielen Millionen Jahre entstanden und bis heute aktiv. Insbesondere bei Bergsteigern und Abenteuerfans sind diese Vulkanlandschaften auf Bali sehr beliebt. Mit unseren Expeditionen können Sie so manches Abenteuer erleben, denn wir ermöglichen Ihnen spektakuläre Auf- sowie Abstiege.

Bali Vulkane

Der Gunung Agung

Der Gunung Agung Der größte Vulkan auf Bali ist Gunung Agung, der 3142m in die Höhe ragt. Agung bedeutet auf balinesisch, „großer Berg“. Die Balinesen verehren Ihn und sehen den Berg selbst als heilig an. Abgesehen von der spirituellen Seite ist der Anblick auch rein optisch sehr spektakulär. Seine Form ist sehr einzigartig und nicht umsonst zieht er zahlreiche Touristen an. Der heilige Berg ist für einige Urlauber auch Ziel von Wanderungen und wird auch gern beim Sonnenaufgang bestiegen. Denn ganz besonders zum Sonnenaufgang bietet sich ein atemberaubender Blick auf die gesamte Umgebung und auf den Pura Besakih. Natürlich ist der Aufstieg bei vielen unserer Expeditionen wesentlicher bestandteil.

Der Mount Batur

Mount BaturDer Mount Batur ist mittlerweile wesentlich kleiner, denn bei einem ehemaligen Ausbruch verlor er Rund ein Drittel seines Kegels. Noch heute zählt er zu den aktiven Vulkanen. Mit einer Höhe von 1.71m ist er zwar nicht der höchste Berg, doch der Aufstieg ist trotzdem eine spannende Angelegenheit. Im Krater befindet sich der heilige Danau-Batur-See, der laut dem Glauben das Heim von Ida Batara Dewi Ulun Danu ist – eine Göttin. Hervorzuheben ist hierbei natürlich der Pura Ulun Danu Bratan Tempel welcher gern anschließend besucht wird.

Historisch gesehen ist der Batur 1964 das letzte Mal ausgebrochen. Einen aktuellen Einblick erhalten Sie zudem auch bei der Smithsonian Institution.

Bisherige Vulkanausbrüche auf Bali:

In der balinesischen Geschichte gab es bereits mehrere verheerende Vulkanausbrüche, denn ganze drei Vulkane sind noch immer aktiv. Der Gunung Seraya ist im Osten, ist rund 1175 Meter hoch und bereits inaktiv. Der größte und zugleich letzte Vulkanausbruch war im Jahre 1963. Damals erwachte der mächtige Gunung Agung zum Leben und verursachte eine Katastrophe. Mehr als 2.000 Menschenleben forderte der Vulkanausbruch und zahlreiche Dörfer der Umgebung wurden verwüstet. Menschen, die sich zu dieser Zeit innerhalb der Tempelanlage befanden, wurden glücklicherweise verschont. Dies wurde in dem ohnehin sehr spirituellen Land als Zeichen der Götter gewertet und bis heute als Wunder gehandelt. Der Gunung Batur ist bis heute noch lebendig und brach in den letzten Jahrhunderten auch mehrfach aus. Der letzte Ausbruch erfolgte im Jahre 1926. Nicht nur unfassbar schlimme Verwüstungen hatte das zur Folge, der Ausbruch begrub das Dorf Batur vollständig unter Lava. Zwischen 1999 und 2000 fanden immer wieder kleinere Explosionen und Eruptionen statt, die allerdings keine weiteren Folgen hatten. In der Nähe des Gunung Batur befindet sich im Übrigen auch der Gunung Penulisan, welcher 1745 Höhenmeter misst. Nicht zu vergessen ist der Raung im Osten der indonesischen Insel Java welcher seit Ende Juni 2015 Lava und Asche spuckt.

Einfluss auf Tourismus und Kultur
Aufstieg zum BaturDie großen Steinberge haben tatsächlich einen erheblichen Einfluss auf das Leben auf Bali, nicht zuletzt, weil sie viele Touristen anziehen. Speziell der Batur und Gunung Agung sind echte Magneten für Aktivfans und Sportler, die Besteigung wird oftmals als Highlight propagiert. Doch es braucht nicht einmal besondere Bergsteigerkenntnisse, denn beide Vulkane lassen sich relativ problemlos besteigen. Es gibt mehrstündige Expeditionen und die unterschiedlichsten Routen. Die meisten Expeditionen beginnen bereits in der Nacht, damit Sie sich pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel einfinden und die Insel von einer unbeschreiblichen Seite bestaunen dürfen. So romantisch dieser Anblick für Touristen ist, so beschwerlich ist das Leben der Balinesen mit den Vulkanen. Diese mussten schon früh mit den Gefahren leben lernen. Das hatte Einfluss auf die Entwicklung. Andererseits haben die Einheimischen gleichzeitig die Vorteile erkannt, denn durch die Vulkanasche sind die Böden besonders fruchtbar, wovon die Bauern wiederum profitieren. Die ertragreiche Landwirtschaft kommt dem Reisterrassen zugute und bei drei Reisernten pro Jahr sind die Reisbauern überdurchschnittlich gut aufgestellt – im Vergleich mit anderen Regionen.

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